Autoren aus Liebe

Ihr findet uns nicht im Telefonbuch.

Denn E. A. Birk ist ein Pseudonym.

 

Ich - "E." - bin eine Hausfrau, die sich um das gemeinsame Paradies kümmert, in das A. gerne zurückkehrt, um hier zu schreiben und sich zu entspannen.

                                         Aus Prinzip kreativ. 



Was genau mich dazu brachte, mich mit Büchern zu beschäftigen, kann ich nicht sagen. Tatsache ist aber, dass von dem Moment an, als ich lesen gelernt hatte, keine öffentliche Bibliothek mehr vor mir sicher war. Schon mit acht Jahren saß ich in der Bücherei der örtlichen Kirchengemeinde ... und öffentliche Bibliotheken wurden meine liebsten Aufenthaltsorte. Als Schwester von vier Brüdern gab es wenig bessere Rückzugsorte, denn dort durfte man ja nicht Fußballspielen :-)

 

Meine ursprüngliche Lebensplanung sah vor, dass ich nach Abschluss meines Studiums Journalistin würde - aber dann kam alles anders. Ich verliebte mich, wir heirateten, und fast unmittelbar nach unserer Hochzeit wurde bei mir Multiple Sklerose (MS) diagnostiziert. Mangels geeigneter Medikamente war das damals ein vernichtendes Urteil. Ich hatte die Wahl: mir beruflichen Stress anzutun und im Rollstuhl zu landen, oder mein Leben neu zu planen. Ich entschied mich für Familie und Kinder und konnte so dem Rollstuhl entgehen.

 

Da das liebe Geld stets knapp war, wurde meine kreative Ader von Anfang an gefordert. Gemeinsam mit unseren Kindern erfand ich Geschichten, bastelte Spielsachen und feierte die aufregendsten Abenteuergeburtstage, von denen heute noch in unserer Siedlung geschwärmt wird.

 

Nun, nachdem die Kinder aus dem Haus sind, engagiere ich mich für gesunde Ernährung, Ich bin offen für meine Umwelt und Menschen genießen es, mal jemanden zu treffen, der zuhören kann. Viel zu viele Menschen gehen doch durchs Leben mit dem Auge fest auf die fünfmalsieben Zentimeter in ihrer Hand gerichtet, und den Ohren durch Kopfhörer verstopft - die merken alle gar nicht, was ihnen entgeht. Die Menschen im Bus oder in der U-Bahn stecken voller Geschichten. (A. sagt, dass ich während einer Fahrt im Aufzug einen Freund fürs Leben gewinnen kann. Er beneidet mich um diese Fähigkeit ;-))

 

Hier kommen viele meiner Ideen her, aber das Schreiben überlasse ich A., denn ich bin, so komisch es klingt, Legasthenikerin. Veröffentlichen geht nur nach gründlicher Korrektur :-)

 

Und eigentlich bin ich - "A." - Unternehmensberater, tätig für ein Münchner Unternehmen in der IT-Branche. Dies ist, wie man sich denken kann, eine aufregende, anstrengende und zeitintensive Tätigkeit. Zur Entspannung schreibe ich, zum Einen über mein Lieblings-Hobby - Uhren - und zum Anderen Geschichten und Bücher, die den Leser an die Grenzen seiner Fantasie führen.

 

Das Schreiben war mir in die Wiege gelegt: meine Mutter versah mich mit der Liebe zur Sprache Luthers, Goethes und Schillers, und alle Anstrengungen meiner gymnasialen Deutschlehrer, mich zum Hass auf die deutsche Sprache zu erziehen, scheiterten am regen Zuspruch meiner Mutter.

 

Gemeinsam sind wir E.A.Birk, und ein Stück weit auch Anna und Tad, die Protagonisten unseres ersten gemeinsamen Buches, "Die Traumnäherin".

Wir glauben, dass es Anna und Tad bei uns gefallen würde. Vielleicht kommen sie mal auf einen Eistee oder ein Glas selbstgemachte Limonade vorbei?

 

Und das kam so: eines Tages beschlossen wir, unseren Keller auszumisten und A. fuhr den ganzen alten Kram in seinem roten Volvo zum Wertstoffhof :-)

 

"Moment mal!", hören wir Euch rufen. "Die Geschichte kennen wir schon!"

 

Ja, aber genau so hat es angefangen. A. brachte diese wunderhübsche alte Nähmaschine mit Fußantrieb vom Wertstoffhof mit, und sie hatte tatsächlich ein Geheimfach im Nähtisch, unter der Aufnahme der Nähmaschine. Drin war freilich nur Staub. Aber die Idee, herauszubekommen, wer früher mit dieser Maschine gearbeitet haben mochte, war geboren. E. infizierte A. mit der Idee, indem sie ihm vorschlug, doch mal diese Geschichte zu erzählen anstatt immer nur über Uhren zu schreiben.

 

Ja ... und dann geriet das Ganze außer Kontrolle :-). Das Ergebnis haben wir nun veröffentlicht, bei einem kleinen Verlag, dessen Besitzer sofort Feuer und Flamme für das Buch war. So sehr, dass er es sogar in einer Ausgabe als Paperback herausgebracht hat.

Dieses Bild gibt Euch einen kleinen Einblick in die Kreativ-Oase, in der unsere Bücher gedeihen. Die Geschichte unseres Hausbaus erzählen wir irgendwann einmal - sie ist nicht schön - aber wie Ihr seht, hat sie wenigstens ein Happy End.

 

Wie geht es nun weiter?

 

Nun, zum Einen freuen wir uns riesig darüber, dass es schon so viele Leute gibt, die das Buch gekauft haben. Wir freuen uns auf Eure Kommentare und Rezensionen!

 

Zum Anderen tun wir das, was ein Schriftstellerehepaar einfach tun muss, das so viele offene Enden in seinem ersten Buch liegen gelassen hat: wir schreiben die Fortsetzung. Sie wird, soviel sei schon hier verraten, um einiges düsterer werden, denn natürlich versuchen die Neromagi trotz des Waffenstillstandes weiter, in die Traumwelten der Albumagi vorzudringen. Und sie finden eine Waffe, der die Weißen Zauberer nichts entgegenzusetzen haben. Wird der Bund mit den Spinnen erneuert werden? Werden sich die Naturgeister für eine Seite entscheiden? Wird das Buch der Prophezeihungen entziffert und, wenn ja, mit welchem Ergebnis? Und wie geht es mit Liz und Richard, Kati und William weiter? Bleibt neugierig!

 

Außerdem schreiben wir an einer Geschichte, die mal gar nichts mit Zauberern zu tun hat, aber auch nicht von dieser Welt ist. Lasst Euch überraschen.